Was kostet eine kWh? Stromkosten sparen leicht gemacht

Seitdem die Belastung der Energiekosten der deutschen Haushalte durch die steigenden Energiepreise immer größer wird, fragen sich die Verbraucher: Was kostet eine kWh eigentlich? Solange die Energiekosten ein bestimmtes Maß hielten, interessierten sich die Verbraucher überhaupt nicht dafür. Aber mit der Zuname der Energiekosten, die mittlerweile neben der Miete einen großen Teil der Haushaltskasse beanspruchen, rückt die Frage nach den Kosten einer kWh in den Vordergrund, wenn es Verbrauchern darum geht, die Energiekosten zu senken. Die fortdauernde Liberalisierung des deutschen Strommarktes führt nämlich dazu, dass die Preise pro kWh der jeweiligen Stromanbieter variieren und den Verbrauchern damit die Chance eröffnen, durch einen Stromanbieterwechsel eine Menge Geld einsparen zu können.
Es gibt mittlerweile über 1000 Stromanbieter auf dem deutschen Strommarkt, die sowohl regional als auch bundesweit Verbraucher mit Strom versorgen. Vor zehn Jahren wurde der deutsche Strommarkt noch von wenigen Versorgern beherrscht, die durch ihre marktbeherrschende Stellung ein Monopol innehatten und dadurch die Preise fast nach belieben bestimmen konnten. Es ist leicht einzusehen, dass die so zustande gekommenen Preise eher das Wohl der Unternehmen als Das Wohl der Verbraucher im Auge hatten. Diese Zeiten sind nun glücklicherweise vorbei und der Verbraucher kann den Stromanbieter nach Belieben wechseln und setzt so die verschiedenen Wettbewerber auf dem deutschen Strommarkt unter Preisdruck. Die verschiedenen Wettbewerber unterscheiden sich durch ihre Größe (Absatz, Erzeugungskapazität), der Beteiligungsstruktur und durch die Energiequellen, die sie zur Erzeugung des Stroms verwenden. Manche Stromversorger produzieren selbst keinen Strom, sondern handeln nur damit, indem sie ihn ein- und verkaufen. Für  Verbraucher sind die verfügbaren Stromversorger vor allem durch die Beantwortung der Frage, was kostet eine kWh?, zu unterscheiden. Je niedriger der Preis, desto beliebter ist der Stromversorger bei den Verbrauchern.           
Durch die Diskussion um das Klima und „klimafreundlichen“ Strom hat neben dem Kriterium der Kosten einer Kilowattstunde das Kriterium der Umweltfreundlichkeit an Bedeutung gewonnen, an dem sich die Stromversorger messen lassen müssen. Manche Stromversorger werben beispielsweise   nicht mit ihrem konkurrenzlos günstigen Preis, sondern damit, dass sie nur Strom verkaufen, der aus regenerativen Energiequellen erzeugt worden ist. Dass dieses Kalkül aufgeht, zeigt, wie wichtig die ökologische Ausrichtung der Wettbewerber auf dem deutschen Strommarkt geworden ist. Zumindest bei den großen Energieversorgern ist es üblich, dass ein Mix aus den verschiedenen Energiequelle n verwendet wird, um den von ihnen angebotenen Strom zu erzeugen. Wenn Sie Energiekosten sparen wollen, können Sie entweder die Kosten einer kWh über einen Stromanbieterwechsel senken oder Sie reduzieren nicht nur die Kosten einer kWh, sondern auch Ihren gesamten Energieverbrauch. Wenn Sie an den Themen interessiert sind, hält diese Seite die passenden Informationen für Sie bereit.